Professionelle Fotografen vertrauen auf die digitale Spiegelreflexkamera. 1861 konstruierte der Erfinder Thomas Sutton das erste Gerät dieser Art und von da an wurde das Prinzip ständig weiter verbessert. Der heutige Trend geht hin zu digitalen Spiegelreflexkameras (DSLR – engl. für digital single-lens reflex). Das technische Grundprinzip ist hierbei das Gleiche wie bei analogen Modellen. Jedoch wird anstatt des analogen Fotofilms ein digitaler Bildsensor für die Bildaufnahme der DSLR eingesetzt.

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Die digitale Spiegelreflexkamera und ihre Funktionen

 

Aufnahme mit einer Spiegelreflexkamera

Momentaufnahme (c) Dieter Huemmer / pixelio.de

Das Grundprinzip für die digitale Spiegelreflexkamera besteht darin, dass das einfallende Bild, nachdem es die Objektivlinsen passiert hat, auf einen mechanisch kippbaren Spiegel fällt, der das Licht entweder in Richtung Sucher oder bei der Aufnahme auf den Bildsensor leitet.

Vor der Aufnahme mit der DSLR

 

Vor der Aufnahme lenkt dieser kippbare Spiegel das eingehende Bild senkrecht nach oben ab. Hier fällt es zunächst auf eine Mattscheibe. Dieses Bauteil besteht im Wesentlichen aus einer Glas- oder Kunststoffscheibe, welche matt von der einen Seite, und klar transparent von der anderen Seite erscheint. Auf der matten Seite erscheint nun das Abbild des eindringenden Lichtes. Über ein weiteres Spiegel-Linsen-System wird das Motiv weiter in den Sucher der DSLR umgelenkt, und damit ins Auge des Betrachters. Der Fotograf sieht durch die digitale Spiegelreflexkamera also lediglich das Abbild auf der Scheibe und kann durch Feineinstellungen am Objektiv Kontrast und Schärfe optimieren.

Was passiert beim Auslösen einer Spiegelreflexkamera?

 

Wird der Auslöser betätigt, kippt der eingebaute Spiegel in eine Position, in der er das einfallende Licht nicht mehr umlenkt. Das Motiv fällt nun auf geradem Wege durch das Hauptobjektiv auf den Fotofilm oder den digitalen Bildsensor der DSLR. Der Weg vom Objektiv zu dieser Filmebene entspricht exakt dem Weg vom Objektiv zur Mattscheibe, daher entsteht bei der Aufnahme exakt das gleiche Motiv, wie es der Betrachter im Sucher zuvor gesehen hat. Die digitale Spiegelreflexkamera zeigt also bereits vor dem Auslösen das endgültige Bild.

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Vorteile des Prinzips der DSLR

 

Hochwertige DSLR

Eine digitale Spiegelreflexkamera zeigt im Sucher das exakte Bild (c) Bernd Sterzl / pixelio.de

Da die digitalen Bildsensoren einer DSLR, außer beim Auslösen, durch den Spiegel verdeckt und daher nur kurzzeitig aktiv sind, entsteht weniger Bildrauschen und die digitale Spiegelreflexkamera spart dadurch zusätzlich Energie. Außerdem lässt sich die Bildschärfe vor der Aufnahme mithilfe der Mattscheiben-Abbildung wesentlich exakter einstellen, als es auf den digitalen Bildschirmen moderner Kameras möglich wäre. Der Sucher in der DSLR ist nicht durch die Qualität und Auflösung eines Bildschirms beschränkt, sondern zeigt das originale Bild.

Digitale vs Analoge Spiegelreflexkamera

 

Der offensichtliche Vorteil der digitalen Spiegelreflexkamera zur früher üblichen analogen Technik ist selbstverständlich die digitale Präsenz des Bild-Materials. Die DSLR benötigt keine teuren Filme, die entwickelt werden müssen und erst nach 2 Wochen zeigen, ob das Bild gelungen ist. Alles wird digital auf der Speicherkarte abgelegt und kann binnen Sekunden von der Spiegelreflexkamera über Card-Reader oder USB Anschluss auf den Computer übertragen werden.

Die analoge Spiegelreflexkamera arbeitet mit Fotofilmen, die durch einfallendes Licht und chemische Prozesse zum endgültigen Bild entwickelt werden. So fortgeschritten diese Prozesse auch sein mögen, so sind sie dennoch vor Fehlern, zum Beispiel durch mangelhaftes Material, nicht gewappnet. Diese Fehlerquelle wird mit der digitalen Spiegelreflexkamera gegenüber der analogen SLR vermieden

Wenn auch viele Nostalgiker und Fotokünstler auf die analogen Spiegelreflexkamera schwören, ist doch gerade im Zeitalter der Digitalisierung und World Wide Webs die DSLR klar bevorteilt

Digitale Spiegelreflexkamera Modelle

 

Wer sich nun für eine digitale Spiegelreflexkamera entscheidet, wird vom Angebot verschiedenster DSLR aller möglichen Preisklassen wahrscheinlich erst einmal überwältigt sein. Soll es eine Spiegelreflexkamera für Anfänger sein oder doch gleich das professionelle Modell für mehrere Tausend Euro?

Das Angebot für eine digitale Spiegelreflexkamera ist groß, aber es gibt ein paar grundlegende Kriterien auf die man bei der Wahl der richtigen DSLR achten kann:

      • Wozu dient die digitale Spiegelreflexkamera? Wollen Sie professionelle Fotografie oder einfach nur qualitativ hochwertige Familienfotos schießen?

      • Entscheidend für die Bildqualität einer DSLR ist die Auflösung. Sie wird angegeben durch Megapixel.

      • Legen Sie Wert auf eine digitale Spiegelreflexkamera mit besonderen Features und Mechanismen oder wollen Sie manuell arbeiten?

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Beliebteste und beste Spiegelreflexkameras 2013

 

Dies sind die 20 beliebtesten und besten digitalen Spiegelreflexkameras aus dem DSLR Test 2013 von Chip.de:

Die 20 besten DSLR im Test

  1. Sony Alpha 57
  2. Sony Alpha 65
  3. Pentax K-30
  4. Olympus OM-D E-M5
  5. Sony Alpha 58
  6. Pentax K-5 II
  7. Sony NEX-6
  8. Panasonic Lumix DMC-G6
  9. Nikon D7000
  10. Sony Alpha 37
  11. Samsung NX20
  12. Olympus Pen E-PL5
  13. Fujifilm X-E1
  14. Canon EOS 60D
  15. Panasonic Lumix DMC-G5
  16. Nikon D300s
  17. Canon EOS 650D
  18. Pentax K-5
  19. Canon EOS 700D
  20. Nikon D5200

DSLR für Einsteiger

 

Digitale Spiegelreflexkamera für Einsteiger

Die Canon EOS 350D ist eine einsteigerfreundliche digitale Spiegelreflexkamera (c) Konrad Bieber / pixelio.de

Aller Anfang ist schwer und wenn Sie gerade erst in die Welt der Fotografie einsteigen, sollte es nicht zwingend gleich die digitale Spiegelreflexkamera für 3.000 Euro sein. Für Neulinge empfiehlt sich eine DSLR mit praktischen Zusatz-Funktionen und Automatiken, die beim Fotografieren mit Autofokus und Auto ISO unter die Arme greifen.

Generell sollten Sie sich hier in einem Preisrahmen um 500 bis 600 Euro bewegen und auf eine Auflösung von durchschnittlich 8 Megapixeln achten. Empfehlenswerte DSLR Geräte sind hier die Canon Modelle der EOS-Serie, wie z.B. die 350D oder 600D, ebenso wie die Nikon D40.

Automatische Funktionen der DSLR

Automatische Funktionen der DSLR

Gerade Anfänger mit weniger Erfahrung können von den automatischen Funktionen modernen digital Spiegelreflexkameras profitieren. Mit hilfreichen Funktionen wird die Bildqualität verbessert und die Lernkurve deutlich entschärft. So können auch Hobby-Fotografen mit der DSLR tolle Fotos machen.

Die wichtigsten DSLR Auto-Funktionen:
  • Autofokus: mittels Phasen- oder Konstrasterkennung ermittelt die DSLR automatisch den Abstand des Motivs von der Linse und stellt so in kurzer Zeit per Motor die richtige Bildschärfe ein. Die Spiegelreflexkamera arbeitet zumeist mit Phasen Autofokus, wobei moderne Systeme auch Aktiv Autofokus Systeme mit Infrarot und Ultraschall einsetzen.

  • Auto ISO: eine digitale Spiegelreflexkamera mit Auto ISO Funktion ermittelt die richtige Lichtempfindlichkeit für eine Aufnahme. Je nach Bild- und Lichtsituation wird hier anders entschieden und dem Fotografen einige Arbeit erspart. Dennoch sollte man den Auto ISO an der DSLR mit Bedacht einsetzen, da er auch Bildrauschen verursachen kann

  • Bildstabilisator: der Bildstabilisator ist die praktische, eingebaute Lösung für alle Hobby-Fotografen, die kein Kamera Stativ benutzen. Mittels technisch-mechanischer Mittel werden Schwanken und Bewegungen ausgeglichen, so dass das Bild von der DSLR automatisch im Fokus gehalten wird und scharf bleibt. Natürlich kennt auch diese Technik ihre Grenzen.

  • Automatische Gesichtserkennung: die automatische Erkennung für Gesichter wird mittlerweile in fast jeder Kamera genutzt. Wie der Name bereits sagt, erkennt die DSLR hier selbstständig Gesichter im Motiv und fokussiert sie.

Digitale Spiegelreflexkamera für Fortgeschrittene

 

Mit der Qualität einer DSLR steigt natürlich auch der Preis, doch wenn Sie bereits Erfahrungen haben und etwas ernster und professioneller an die Fotografie herangehen wollen, sollten Sie sich in einem Preissegment um die 1000 bis 1300 Euro umschauen. Eine höhere Auflösung von mindestens 10 Megapixeln ist hier Pflicht und mit mehr manuellen Einstellungen und Möglichkeiten, werden Sie zunehmend Herr über das Bild und Ihre digitale Spiegelreflexkamera. Von Canon empfiehlt sich hier die EOS 30D oder 40D und Nikon wartet in dieser Klasse mit der D80 auf.


Digitalisierung: Essentielles für Fortgeschrittene

Digitalisierung: Essentielles für Fortgeschrittene

Wie der Name bereits sagt, machen digitale Spiegelreflexkamera digitale Bilder, die einfach und schnell auf den Computer übertragen werden können. Hier arbeiten fortgeschrittene Fotografen dann mit Adobe Lightroom oder dem Bildbearbeitungsprogramm Photoshop, um das Bildmaterial nachzubearbeiten oder mit Effekten zu versehen. Je nach beabsichtigtem Endprodukt – als Web-Inhalt, digitales Fotobuch oder Ausdruck – muss das Foto der DSLR bearbeitet werden.

Für diesen Prozess gibt es einige technische Möglichkeiten und Hardware, die die Arbeit in der Software erleichtern. Besonders schnell lässt sich beispielweise mit einem Grafik Tablet arbeiten, dass mit einem interaktiven Stift bedient wird und genauere Strichführung zulässt. Ab einer gewissen Professionalität sollte zur hochwertigen digital Spiegelreflexkamera ein solches Zeichen Tablet dazu gehören.

Darüber hinaus spielt der Monitor für die Bildbearbeitung eine wichtige Rolle. Farbtreue und -temperatur, Helligkeit und Kontrast können, falsch eingestellt, schnell ein völlig falsches Bild vermitteln. Dies wird dann manuell korrigiert und führt zu fehlerhaften Ausdrucken. Fortgeschrittene Nutzer der DSLR sollte auf diese Werkzeuge nicht verzichten.

Profi DSLR

 

Tempo, Flexibilität und ganz besonders wichtig: Zuverlässigkeit. Eine digitale Spiegelreflexkamera aus der obersten Preisklasse muss den Anforderungen und dem Alltag von Profis entsprechen. Sie bieten jede Menge manuelle Einstellungen und Feinjustierungen, die es dem Fotografen ermöglichen jedes Motiv optimal und nach bester Fähigkeit einzufangen. Eine Profi DSLR gibt es ab etwa 3.000 Euro wobei dem Preis nach oben selbstverständlich keine Grenzen auferlegt sind.

Dafür bekommt der Käufer hier aber auch eine digitale Spiegelreflexkamera mit bis zu 21 Megapixeln. Ob es sich für Otto-Normal-Fotograf lohnt, ein derartiges DSLR Model anzuschaffen, bleibt letzten Endes dem eigenen Empfinden und Geldbeutel überlassen. Wer eine digitale Spiegelreflexkamera der Profi-Klasse sucht, schaut sich Canon EOS 1Ds Mark III oder Nikon D300 an.


Professionelle Drucker für DSLR Fotografen

Professionelle Drucker für DSLR Fotografen

 

Gerade in der professionellen Fotografie geht es immer öfter darum, Bilder nicht nur zu schießen und zu bearbeiten, sondern sie auch auszudrucken – und das in maximalen Größen. Gerade deswegen wird für hochpreisige digitale Spiegelreflexkameras eine maximale Auflösung und Mega Pixel Zahl notwendig. Je höher diese Werte, desto größer kann der Druck sein, ohne dass Qualität in Sachen Schärfe, Farbtiefe oder Kontrast verloren geht.

Essentiell für perfekten Druck sind sowohl eine Monitor Kalibrierung mit professioneller Technik und ein dedizierter Fotodrucker. So wird das Bildmaterial stets exakt abgebildet und Druckergebnis und Bildschirmanzeigen entsprechen einander. Aufwendige, wiederholte Nachbearbeitung wird dadurch obsolet. Wer auf professioneller Ebene die Möglichkeiten der digitalen Spiegelreflexkamera voll nutzen will, kommt an dieser Technik nicht vorbei.

Funktionen der DSLR im Video

 

In diesem Video werden Funktionsweise und Möglichkeiten einer DSLR Kamera noch einmal anschaulich und verständlich erklärt:

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Digitale Spiegelreflexkamera vs. Systemkamera

 

Gerade in den letzten Jahren immer angesagter ist die Systemkamera. Im Vergleich zur digitalen Spiegereflexkamera arbeitet sie ohne den eingebauten Kippspiegel. Sie überzeugt vor allem mit ihrem Gewicht und gleicher Bildqualität, bietet aber in punkto Fotozubehör weniger Angebote als die DSLR.

System und DSLR

    • + Gewicht
    • + Reinigung
    • + Ansprechend für Anfänger
    • + Geschwindigkeit
    • = Bildqualität
    • = Zusatzfunktionen
    • Autofokus
    • Zubehör
    • Kein Sucher
    • Wenig interessant für Profis

Digitale Spiegelreflexkamera vs. Kompaktkamera

 

Das Stichwort „Digitalkamera“ ist seit Jahren in aller Munde. Jeder hat entweder eine dedizierte digitale Kamera oder zumindest ein SmartPhone, ein Tablet oder eine mobile Spielekonsole, die über eine Kamera verfügt. Selbstverständlich bieten diesen Lösungen weniger Qualität als die digitale Spiegelreflexkamera. Darüber hinaus bietet die Kompaktkamera, bis auf einige hochpreisigere Ausnahmen, weniger Zubehör als die DSLR.

Kompakt und DSLR

    • + Mobilität
    • + Unkomplizierte Bedienung
    • + Preis
    • + Benutzerfreundlich
    • = Zusatzfunktionen
    • keine Objektive und Filter
    • Kein Sucher
    • Irrelevant für Profis

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Kamera Zubehör für die DSLR

 

Kennzeichnend für die digitale Spiegelreflexkamera ist neben Sucher und Klappspiegel insbesondere und zu allererst das zahlreiche Foto Zubehör. Von SIGMA Objektiven über Filter bis zu Stativen, Blitzlicht und Halterungen bietet der Markt für DSLR Kameras jede Menge Angebote und Möglichkeiten noch mehr aus dem eigenen Foto zu machen.

Digitale Spiegelreflexkamera Makro Aufnahme

Eine Makro-Aufnahme mit einer digitalen Spiegelreflexkamera und passendem Objektiv (c) luise / pixelio.de

DSLR Objektive

Einige der wichtigsten Zubehör-Komponenten der DSLR sind die Objektive. Sie erweitern oder verändern das Blickfeld der Kamera und sorgen somit für interessante Effekte oder extem hohen Zoom.

Generell sollte auch hier vor dem Kauf bedacht werden:

Was will ich? Was kann ich? Wieviel darf ich ausgeben? Ähnlich also dem Kauf der digitalen Spiegelreflexkamera. Nicht jeder Amateur sollte den Sucher gleich mit der teuersten Technik aufrüsten. Sämtliche Anbieter, NIKON, Sony und auch Canon bieten Objektive für ihre Kameras an.

Essentielle Objektive:

  • Zoom Objektive: Der Zoom spricht für sich selbst: weit und noch weiter entfernte Motive und Objekte werden optisch herangezoomt und können auch größerer Entfernung gestochen scharf mit der DSLR fotografiert wreden.

    • Standard Zoom: ideal für Landschaften, Gruppen, Architektur und Alltag

    • Weitwinkel: ein erhöhter Einfallwinkel bis zu 180 Grad fängt mehr Umgebung ein und eignet sich für Raum-, Landschafts- und Sport-Aufnahmen

    • Tele Zoom: sehr hohe Brennweite für qualitativ hochwertige Aufnahmen weit entfernter Motive, besonders geeignet für Stadion-Aufnahmen oder weite Landschaftsfotografien

    • Super Zoom: maximale Brennweite für maximale Entfernung zwischen Sucher und Motiv, eignet sich zum Beispiel für Aufnahmen von Himmelskörpern

  • Makro Objektive: Diese Objektive ermöglichen erstem hochauflösende Bilder mit großen Maßstäben von bis zu 1:9. Damit werden Detailfotografien von Blumen oder Insekten möglich.

Filter für die digitale Spiegelreflexkamera

 

Wenn die digitale Spiegelreflexkamera mit ihrer hohen Bildqualität und Schärfe auch optimale Möglichkeiten für die Bearbeitung in der Foto-Software bietet, ist auch nicht jeder Effekt immer möglich. Ganz besonders für Farbeffekte und verschiedene Kontrast-Möglichkeiten gibt es die Filter. Sie werden vor der Linse der DSLR aufgesetzt und ermöglichen, je nach Technik, eine Verstärkung oder Abschwächung verschiedener Bildkomponenten oder Lichteffekte, die bereits im Sucher vor der Aufnahme erkennbar ist.

Filter für die DSLR:

  • Polfilter: wird auch CPL Filter genannt und zählt zu den essentiellsten Filtern für die digitale Spiegelreflexkamera, wirkt gegen starke Reflexionen auf spiegelnden Flächen

  • UV-Filter: blockt ultraviolettes Licht, das bei direkter Sonneneinstrahlung oft Farbverfälschungen in der DSLR hervorruft

  • Sternfilter: ein Effektfilter, der Reflexionen in Form von Sternen auf Lichtquellen im Bild abbildet

  • Grauverlaufsfilter: ein Filter für die DSLR, der verhindert, dass der Himmel zu hell abgebildet wird

  • Nahlinsen-Filter eine Alternative für das Makro Objektiv, die als Lupe fungiert und das Motiv vergrößert im Sucher und auf dem Bild

Externes Zubehör

 

Digitale Spiegelreflexkamera Kamera Stativ

Ein Stativ für die DSLR macht sich in vielen Fotosituationen bezahlt (c) BirgitH / pixelio.de

Ebenso wichtig, wie Objektive und Filter ist das externe Foto Zubehör für die digitale Spiegelreflexkamera. Hierzu zählen alle Arten von Aufbauten, wie zum Beispiel das Blitzlicht, und natürlich der treue Begleiter des Fotografen: das Kamera Stativ. Das Blitzlicht sorgt in Location für zusätzliche Beleuchtung.

Während die Ursprünge in kleinen Explosionen und schließlich Glühlampen lagen, arbeitet heutige DSLR Blitzlicht Technik mit stromsparenden LEDs. Auch der Rote-Augen-Effekt wurde durch neue Blitz-Systeme bezwungen, indem kurz vorgeblitzt und somit die Reflexion im Auge vorweg genommen wird.

Das Stativ für die DSLR

 

Das Kamera Stativ ist sowohl für Profis als auch Amateure absolutes Pflicht-Zubehör für die digitale Spiegelreflexkamera. Es stabilisiert die DSLR und ermöglicht Langzeitaufnahmen aus einer fixen Position, ohne dass Wackler oder andere Bewegungen das Bild stören. Unterschieden wird bei Kamera Stativen zwischen den Köpfen.

Der Kugelkopf ermöglicht eine freie Bewegung und schnelle Einstellungen und mit dem Drei-Wege-Neiger, der alle 3 Achsen separiert integriert, können kleinste Feinjustierungen vorgenommen werden, was insbesondere in der professionellen Arbeit jede Menge Spielraum bietet. Hobby-Fotografen sollten auf zum Kugelkopf greifen und auf eine Ausgeglichenheit zwischen Stabilität und Gewicht des Stativs achten.

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Digitale Spiegelreflexkamera und Bildbearbeitung

 

Wer mit einer digitalen Spiegelreflexkamera arbeitet – egal ob professioneller Fotograf oder Hobby-Knipser – zielt darauf ab, die Bilder auf den Computer zu übertragen. Die meisten verfeinern oder verfremden die Bilder weiterhin dann im Bildbearbeitungsprogramm. Diese Software ermöglicht das Freistellen von Bildelementen, Arbeiten mit verschiedenen Ebenen, komplizierte Konstruktionen und interessante Effekte, bis hin zu vollkommenen Neuschöpfungen und großen Veränderungen des ursprünglichen Bildmaterials aus der digitalen Spiegelreflexkamera.

Digitale Spiegelreflexkamera Foto Montage

Die Ergebnisse der digitalen Spiegelreflexkamera können in der Software bearbeitet werden (c) Gisela Peter / pixelio.de

Ganz besonders in der Arbeit mit der Software wird eine hohe Auflösung der DSLR wichtig, da eine größere Pixel Anzahl auch genauere Arbeit ermöglicht. Grundsätzlich kann aber jedes digitale Bild bearbeitet werden. Die gängigsten Programme sind Adobe Photoshop und Lightroom, sowie kostenlos Gimp und Paint.Net

DSLR Fotografie Tutorials

 

Die digitale Spiegelreflexkamera ist prädestiniert für professionelle Arbeit in den verschiedensten Bereichen. Von Anfänger bis Profi kommen hier immer wieder neue Anforderungen auf den DSLR Fotografen zu: Produktfotos, Landschaftsaufnahmen, effektvolle Fotografien, Portraits und viele weitere. Damit man für jede Aufgabe gewappnet ist, haben wir in einigen Fotografie Tutorials für die DSLR, die wichtigsten Gebiete erklärt.

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