Die erste eigene Homepage. Wer sich mit dem Internet beschäftigt hat irgendwann einmal schon über die Erstellung einer eigenen Webpräsenz nachgedacht. Ob es ein eigener privater Blog ist, oder vielleicht eine kleine Homepage über und für das eigene Unternehmen: Das Internet ist der mediale Fokus der Zukunft und wenn man schon seine Gedanken in Facebook und Co. den eigenen Freunden präsentiert, warum nicht auch gleich auf einer Website?

Die Hürde: HTML

HTML Code Beispiel

So sieht beispielsweise der HTML Code dieser Seite aus (c) www.wepreserve.eu

Also fix ans Werk und schnell eine Homepage gestaltet? Einfacher gesagt als getan? Und ob! Die erste und wahrscheinlich oftmals auch letzte Hürde sind selbstverständlich die Programmierkenntnisse. Das Internet basiert auf Programmiersprachen und wer keine von Ihnen beherrscht, wird sich auch mit der eigenen Homepage schwer tun.

Grundsätzlich werden Websites in HTML-Editoren geschrieben, wobei auch jeder stinknormale Text-Editor ausreicht, um ein funktionierendes HTML-Konstrukt auf die Beine zu stellen.

Die Rettung: WYSIWYG

„What you see is what you get“: nach diesem Prinzip arbeiten die sogenannten WYSIWYG-Editoren. Diese HTML-Editoren ermöglichen es auch Laien, eigene HTML-Webseiten zu erstellen, indem hier nicht mit dem Quelltext sondern einer interaktiven, grafischen Oberfläche gearbeitet wird. Der User kann bereits während der Bearbeitung sehen, wie seine Website aussieht und sie quase „on the fly“ verändern.

Viele dieser Programme liefern bereits vorgefertigte Templates und Themes, die dann nach dem eigenen Geschmack individualisiert werden können. Die besten WYSIWYG-Editoren ermöglichen es außerdem, dass man trotzdem selbstständig im Quelltext arbeitet.

Website aus dem Online-Baukasten

Darüber hinaus bieten viele Internet-Dienste mittlerweile Online-Tools an, die die Erstellung einer eigenen Homepage erlauben. Ganz ohne spezielle Kenntnisse geht es hier wie beim WYSIWYG-Prinzip darum, Themes auszuwählen, Text und Bilder einzubauen und seine Website zu benennen. Oftmals werden diese Dienste von Host-Providern angeboten, so dass man sich direkt im Anschluss die eigene Domain-Adresse mieten kann.

Die wichtigsten HTML-Editoren für Einsteiger

Mittlerweile gibt es eine Fülle an HTML-Editoren, mit denen man Website am eigenen Computer erstellen kann. Für Einsteiger selbstverständlich am Interessantesten sind die WYSIWYG-Editoren:

MS Front Page

Microsoft Front Page

  • +Einer der meistgenutzten HTML-Editoren, der mit einer benutzerfreundlichen Bedienoberfläche und gutem Link-Management besticht.
  • Leider kommt es bei größeren Projekten zu unsauberer Codierung
  • Empfohlen: Anfänger
  • Projekte: klein bis mittel
  • Unterstützte Betriebssystem: MS Windows
  • Preis: ca. 300 Euro

Dreamweaver

Dreamweaver

  • +Bietet gute und vor allem fehlerfreie Unterstützung auch bei großen Projekten
  • Hohe Funktionalität sorgt für eine unübersichtlichere Biedienoberfläche
  • Empfohlen: Anfänger bis Fortgeschritten
  • Projekte: mittel bis groß
  • Unterstützte Betriebssysteme: MS Windows, Max OS X
  • Preis: ca. 600 Euro

Quanta Plus

Quanta Plus

  • +Dieser Editor ist so umfangreich, dass er auch als Webentwicklungsumgebung bezeichnet werden kann (HTML, PHP, JAVA, Debugging …)
  • Leider wird Quanta Plus von Ubuntu nicht mehr mit Updates unterstützt
  • Empfohlen: alle
  • Projekte: alle
  • Unterstützte Betriebssystem: Linux
  • Preis: Open Source

Blue Griffon

Blue Griffon

  • +Ein umfangreicher HTML-Editor, der alle notwendigen Inhalte mitbringt und unter Windows sogar portable betrieben werden kann
  • Erweiterungen sind kostenpflichtig
  • Empfohlen: alle
  • Projekte: alle
  • Unterstützte Betriebssysteme: MS Windows, Mac OS X, Linux
  • Preis: Frei (Erweiterungen kostenpflichtig: ca. 5€ pro Addon)

Rapid Weaver

Rapid Weaver

  • +Ein sehr funktions-reicher Mac HTML-Editor, der verschiedene Mac Dienste wie iTunes, iPhoto einfach einbindet
  • Keine Möglichkeit der unkomplizierten Zusammenarbeit am selben Projekt
  • Empfohlen: alle
  • Projekte: mittel
  • Unterstützte Betriebssysteme: ab Mac OS X 10.5.8
  • Preis: ca. 80 Euro


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