Es gibt eine Erschütterung in der Welt der Fotographie. Mit dem ungebrochenen Wachstum des Smartphone-Marktes und der damit verbundenen Zahl von Handykameras werden Fotos zum Massenerzeugnis. Und was in großen Mengen vorhanden ist, verliert nach marktwirtschaftlicher Logik seinen Wert. So lässt sich auch der Boom der Online-Druckereien erklären: Hauptsache, es geht einfach, schnell und günstig. Hat das gedruckte Foto seinen Wert verloren?

Die Fotobranche im Umbruch

Der Wert des gedruckten Bildes gegenüber dem digitalen Bild

Fotographien und Bilder im Print eröffnen dem Betrachter eine andere Erfahrung als im Digitalen (c) mediaphotos / iStock.com

Dass sich die Fotobranche zurzeit fundamental verändert, lässt sich besonders deutlich an der weltgrößten Fotomesse photokina in Köln erkennen. Mit einem neuen Konzept und Image möchten sich die Veranstalter im Jahr 2016 dem jünger werdenden Zielpublikum annähern. Das Kommunizieren und Teilen von Bildern und Fotographien in den sozialen Netzwerkens rückt wegen des wachsenden Smartphone-Marktes in den Aufmerksamkeitsfokus, ebenso wie Videos, Apps und Software. Klassische Digitalkameras hingegen verzeichnen in den letzten 5 Jahren einen Umsatz-Rückgang von rund 33 Prozent – von 1,8 auf 1,2 Milliarden Euro. So scheint es nur folgerichtig zu sein, dass sich die photokina von der einstmals produktorientierten Messe zum Multi-Media-Event entwickelt. Doch was bedeutet das für den Stellenwert des gedruckten Fotos?

Der Wert des gedruckten Fotos

Durch die schiere Allgegenwart digitaler Bilder wird das gedruckte Foto für den Betrachter nicht etwa obsolet, sondern zur willkommenen Abwechslung. Die besondere Optik des analogen Fotos, aber auch dessen Haptik und Persistenz – ein Druckerzeugnis verschwindet nicht so einfach wie ein digitales Bild –, sind seine unumstößliche Daseinsberechtigung. Der Boom der Online-Druckereien, die allein im deutschsprachigen Raum rund 2,5 Milliarden Euro umsetzen, untermauert diese These. Darüber hinaus hat Print noch einen anderen entscheidenden Vorteil gegenüber dem Digitalen, sagen Hirnforscher wie der Diplom-Psychologe Hans-Georg Häusel: Während Menschen beim Betrachten eines Bildschirm in den sogenannten „Goal Mode“ übergehen – einen stressbehafteten Zustand, bei dem es um die schnelle Zielerfüllung geht –, nehmen sie Gedrucktes viel entspannter, intensiver und nachhaltiger auf.

Privater vs. professioneller Foto-Druck

Foto Druck Premium Magazin

Für den Bogendruck prädestiniert sind zum Beispiel Mode-, Luxus- und Image-Magazine
(c) NEEF+STUMME GmbH & Co KG

Für den privaten Gebrauch sind die Fotos von Online-Druckereien wie CEWE oder Flyeralarm durchaus akzeptabel, gerade was das Preis-Leistungsverhältnis betrifft. Für Unternehmen oder Professionals, die mit ihren Fotographien überzeugen wollen – sei es in hochwertigen Katalogen, Zeitschriften, oder Image-Broschüren –, sind Online-Druckereien jedoch keine legitime Alternative. So ist der dort übliche Digitaldruck hinsichtlich Formaten, Papierauswahl und Veredelungsmöglichkeiten (z.B. Lackierung, Sonderfarben) stark eingeschränkt. Unternehmen und Professionals sollten deshalb auf das Bogendruck-Verfahren setzen, wie es spezielle Premium-Druckereien wie NEEF + STUMME anbieten. Der Bogendruck bietet für Auflagen zwischen 1.000 und 50.000 die besten Ergebnisse hinsichtlich Bildqualität, Formatierung und Veredlung. Dies honorieren Betrachter mit einem gesteigertem Interesse und positiven Rückschlüssen auf den Markenwert. Das gedruckte Foto ist also auch in unserer hochdigitalisierten Welt noch wertvoll – im professionellen Bereich insbesondere dann, wenn es aus der Vergleichsmenge positiv hervorsticht.

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