Systemkamera – die spiegellose Zukunft der Fotografie

Wer sich ein wenig mit den Entwicklungen auf dem Kamera-Markt beschäftigt, wird schnell auf einen Begriff stoßen: Systemkamera. Der Unterschied zwischen einer solchen spiegellosen Systemkamera und einer digitalen Spiegelreflexkamera ist, wie der Name schon sagt, dass die Systemkamera ohne Spiegel arbeitet. Darüber hinaus bietet diese Technik die selben oder ähnliche Funktionen und Möglichkeiten, wie es andere digitale Kamerasysteme auch tun.

Die Systemkamera hat den selben Vorteil gegenüber Kompaktkamera Modellen, wie die DSLR: auch für die spiegellosen Kameras gibt es Wechselobjektive, die dem Fotografen die Möglichkeit bieten, die Kamera auf sein aktuelles Motiv, die gegenwärtige Umgebung oder spezielle Fotografie Techniken, wie beispielsweise die Timelapse Fotografie anzupassen.

Systemkamera und DSLR im Vergleich

Systemkamera für die spiegellose Zukunft

Die Systemkamera bietet die perfekte Symbiose aus Kompakt und DSLR (c) Kigoo Images / pixelio.de

Wer sich heutzutage eine professionelle Kamera kaufen möchte, muss auf mehr achten als Auflösung, Mega Pixel und andere Gadgets. Insbesondere Hobby-Fotografen müssen sich ihren Ambitionen bewusst werden. Was will ich fotografieren? Wie häufig? Wie viel Wert lege ich auf absolute Perfektion? Möchte ich mit zusätzlicher Hardware, wie SIGMA Objektive, CPL Filter oder Blitzlicht arbeiten? Wie gut beherrsche ich das Fotografie-Handwerk? Je nach Kriterium bieten sich Systemkamera und DSLR verschieden gut an. Die Entscheidung muss nach einer gründlichen Recherche selbst getroffen werden. Im folgenden gehen wir auf bedeutende Unterscheidungsmerkmale der Systemkamera gegenüber der Spiegelreflex-Variante ein.

[learn_more caption=“Bildqualität“]

DSLM gegen DSLR: Bildqualität

Egal für welches Kamera-System man sich entscheidet, der absolut entscheidende Kaufgrund sollte immer die Bildqualität sein. Selbstverständlich gibt es hier Unterschiede in den verschiedenen Preisklassen, insbesondere wenn es letztenendes auch um die verbauten Sensoren geht, aber generell lässt sich sagen: in Sachen Bildqualität sind moderne Systemkamera und DSLR Modelle gleichwertig. Hohe Auflösungen und Mega Pixel Zahlen und optimale Bildergebnisse auch bei hohen ISO-Werte gewährtleisten Modelle beider Lager. Unter Umständen kann vom reinen Preis-Leistungsverhältnis hier durchaus eine Systemkamera an der DSLR vorbeiziehen, was insbesondere im Einsteiger-Bereich zu tragen kommt. Bevor ein Hobby-Fotograf zur nächstbesseren (und dementsprechend teureren) DSLR Variante greift, lohnt sich auch ein Blick auf gleichwertige Systemkameras.

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[learn_more caption=“Bildsensoren“]

DSLM gegen DSLR: Bildsensoren

Maßgeblich entscheidend für die Bildqualität ist natürlich der Bildsensor. Auch kann man generell davon sprechen, dass DSLR und Systemkamera hier größtenteils in einer Liga spielen. Die zumeist verbauten Micro FourThirds oder APS-C Sensoren unterscheiden sich weder in Ihrer phsyikalischen Größe, noch in der gelieferten Bildqualität. Nicht zuletzt deswegen nimmt die Systemkamera zunehmend die Grauzone zwischen Kompakt und SLR – also zwischen Gelegenheits-Knipser und Profi ein.

Dennoch geht der endgültige Punkt in Sachen Bildqualität basierend auf dem Bildsensor an die DSLR. Besonders hochwertige Ergebnisse liefern weiterhin Vollformat-Sensoren, die zur Zeit in noch keiner Systemkamera verbaut und auch in den folgenden Jahren nur kostenintensiv zu haben sein werden.

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[learn_more caption=“Display vs. Sucher“]

Display vs. Sucher

Die Systemkamera verzichtet auf den umklappbaren Spiegel und in Folge dessen auch auf den klassischen Sucher. Über die Bedeutung dieser Technik trennen sich die Geister. Häufig wird der digitale Bildschirm als weitere, mögliche Fehlerquelle gesehen, die das Fotoergebnis und die Bildqualität verzerrt durch fehlerhafte Einstellung und Wiedergabe. Im Gegensatz dazu sieht der Fotograf im Sucher genau das Bild, was auch bei der Aufnahme mit der DSLR entsteht.

Doch auch der Sucher ist nicht immer das Non-Plus-Ultra. Ganz im Gegenteil: der Sucher kann bei mancher Perspektive auch mal schwer zu erreichen sein. Selbstverständlich liefert auch nicht jeder Sucher immer die lupenreinste Qualität. Die Fortschritte in der Display-Technik sind, darüber hinaus, ebenso nicht zu verkennen. Mit 1 bis 2 Millionen Bildpunkten, liefern auch die Displays gestochen scharfe Bilder und ermöglichen darüber hinaus einige digitale Hilfsmittel und Spielereien.

Technische Möglichkeiten

Auf dem Bildschirm können Gitternetz-Linien oder sogar eine Wasserwage animiert werden. Bildqualität und Farbwerte lassen sich bereits vor dem Abdrücken erkennen. Außerdem bieten viele moderne Displays – auch an Spielgereflexkameras – freie Bewegungsmöglichkeiten auf bis zu 3 Achsen.

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[learn_more caption=“Objektive“]

DSLM gegen DSLR: Objektive

Ein besonders schwerwiegender Entscheidungsgrund bei der Wahl DSLM oder DSLR ist das Angebot an Objektiven, die auf dem Markt für das jeweilige System erhältlich ist. Die Systemkamera hat hier den klaren Nachteil. Die vergleichsweise junge Technik muss sich mit jedem Modell zunächst beweisen, bevor auch Dritthersteller, die spiegellose Technik mit Objektiv Optionen ausstatten. Die Spiegelreflexkamera ist dementsprechend besser aufgestellt, denn Sie gilt weithingehend als etabliert und wird von verschiedensten Anbietern versorgt.

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[learn_more caption=“Der Fotograf“]

DSLM gegen DSLR: der Fotograf

Egal welche Technik man nutzen möchte, am Ende entscheidet doch immer noch der Fotograf hinter der Systemkamera oder DSLR, wieviel Qualität aus dem Gerät geholt wird. Gerade deswegen sollte jeder Interessierte vor dem Kauf genau überprüfen, für welchen Zweck das spiegellose oder Spiegelreflex-Kamerasystem genutzt werden soll. Wenn auch zur Zeit noch verhältnismäßig wenig Anbieter (insbesondere Drittanbieter) ergänze Hardware und Objektive für die spiegellose Systemkamera anbieten, kann durch die bereits vorhande Objektiv Auswahl für Hobby-Fotografen ausreichen. Wenn die besten und wichtigsten Objektiv Lösungen bereits erhältlich sind, ist der Griff zu weiteren Objektiven weniger wichtig.

Systemkamera zwischen Kompakt und Spiegelreflex

Wie bereits erwähnt, bildet die spiegellose Systemkamera den Schnittpunkt zwischen der Alltags-Kompaktkamera und der High-End Spiegelreflexkamera. Die Bedienung wird durch Touchscreen und hilfreiche Funktionen erleichtert, ohne dass Bildqualität und kreativer Spielraum auf der Strecke bleiben. Ein weiterer wichtiger Punkt ist auch die Menüführung. Die Anschaffung einer neuen Systemkamera oder DSLR ist kostenintensiv und die Technik soll über Jahre genutzt werden: wenn dann Probleme mit der Menüführung zu schlechterer Bildqualität führen, nützen auch die besten Objektiv- und Zubehör-Kataloge nichts.

Wie immer entscheidet der Mensch hinter der Technik, über ihre Effizienz. Auch Profis können die DSLM durchaus als Zweitkamera nutzen. Die Möglichkeit, bestimmte Adapter für die Verwendung ursprünglich nicht kompatibler Objektiv Ergänzungen zu nutzen, ermöglicht es dem Profi die bereis vorhandene Technik mit zu verwenden. Außerdem sprechen auch hier Gewicht und Bildqualität für sich. Professionelle Fotografen wissen, wann sie welche Kamera und welches Wechselobjektiv zu nutzen haben.

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Vorteile der Systemkamera

Der signifikanteste Vorteil gegenüber Digitalen Spiegelreflexkameras ist das Gewicht. Da eine Systemkamera auf den Spiegel im Inneren verzichtet, ist sie auch bedeutend leichter. Außerdem fällt natürlich das aufwändige Reinigungssystem für den Spiegel ebenfalls weg. Die verwendeten Bildsensoren, in Micro FourThirds und APS-C, sind identisch mit denen der Spiegelreflex. Durch die gleichen Sensoren ist die Bildqualität der spiegellosen Kameras auch bei hohen ISO-Werten ebenfalls sehr gut, auch bei Verwendung von Auto ISO. Des Weiteren kann auch genauso mit der Tiefenschärfe gespielt werden.

Viele Systemkamera Modelle bieten, ähnlich der Kompaktkamera, zahlreiche integrierte Zusatzfunktionen an, die dem Fotografen zu besseren Bildergebnissen verhelfen. Von Bildstabilisator bis Panorama Bild Aufnahmen ist da vieles möglich. Genau diese Automatik Funktionen sind es jedoch, die insbesondere Profis eher zur DSLR greifen lassen.

Nachteile der Systemkamera

Systemkamera im professionellen Einsatz

Je nach Anwendungsgebiet bietet sich eine Systemkamera auch für Profis an (c) Günter Hommes / pixelio.de

Auch wenn sich von der reinen Aufnahmegeschwindigkeit die DSLM und die DSLR nur wenig nehmen, ist es doch die Spiegelreflexkamera, die oftmals eine größere und schneller aufeinander folgende Bildanzahl verarbeiten kann. Grund hierfür sind oftmals bessere Prozessoren, die die mehreren Bilder pro Sekunde schnell und effizient verarbeiten. Viele Systemkamera Modelle können hier nicht mithalten oder bieten lediglich eine beschränkte Anzahl an Bilden in einem Serien-Aufnahme-Block, bis der Prozess zunächst das geschossene Material verarbeitet und speichert.

Die Referenz im Bereich Geschwindigkeit kommt aus dem Spiegelreflex-Lager. Verwandt hierzu: der Autofokus: Die Spiegelreflexkameras verwenden einen Phasen-Autofokus, der schneller arbeitet, als der Kontrast Autofokus in der Systemkamera. Das macht schnelle Bildserien für Sportaufnahmen nur mit der DSLR wirklich lukrativ. Außerdem gibt es für die Spiegelreflexkameras zur Zeit noch mehr Zubehör und eine größere Auswahl an verschiedenen Objektiven, von Weitwinkel bis Super Zoom oder sogar Makro Objektiv. Durch die größere Anzahl Anbieter und Modelle kann speziell zugeschnitten auf die eigenen Anforderungen nach Zubehör gesucht werden.

Die Systemkamera im Vergleich

Der Markt an leistungsfähigen Kameras ist umfangreich und natürlich nicht nur beschränkt auf spiegellose Systemkamera und Spiegelreflex-Modelle. Auch die Kompaktkamera und sogar die Kamera im Smartphone müssen mittlerweile mit in Betracht gezogen werden. Und genau findet die DSLM ihre derzeitig, wahre Bedeutung. Sie verbindet die Bildqualität, Objektiv-Nutzung und Anwendungsfähigkeit einer DSLR mit der kompakten Bauweise einer Kompaktkamera. Profis dient sie als leistungsfähige Zweit-Kamera und Hobby-Fotografen finden in Ihr ein breiteres Arsenal an technischen und kreativen Möglichkeiten.

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Systemkamera vs DSLR

Vorteile der Systemkamera:

  • leichteres Gewicht und sparsameres Design
  • unkomplizierte Reinigung und Wartung
  • zahlreiche Funktionen bieten Amateuren Unterstützung

Nachteile der Systemkamera:

  • schlechterer/langsamerer Autofokus im Vergleich zur DSLR
  • Auswahl an Zubehör zurzeit noch gering
  • durch automatische Zusatzfunktionen und fehlende High-End Bildsensoren und Objektive weitesgehend uninterresant für Profis
  • Einsatzmöglichkeiten etwas weniger vielfältig

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DSLM vs Kompaktkamera

Vorteile der Systemkamera:

  • Verwendungsmöglichkeiten von Wechselobjektiven
  • hochwertige Bildsensoren
  • weitaus leistungsfähigere Technik und Prozessoren
  • mehr kreativer Spielraum beim Fotografieren
  • zahlreiche Schnittstellen für Zubehör (Blitzlicht, Mikrofon etc.)

Nachteile der Systemkamera:

  • Preis um ein Vielfaches höher
  • wenn auch kompakter als eine DSLR, dennoch im Vergleich zu platzsparenden Kompaktkamera-Modellen, umständlich
  • weniger Alltagstauglich

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Die Systemkamera im Einsatz

Die Systemkameras findet in fast allen Bereichen der Fotografie Anwendung, denn gerade in Makrofotografie oder für Portraitaufnahmen, macht es für Hobby-Fotografen keinen Unterschied, welcher Kameratyp nun verwendet wird. Einzig und allein in der Tierfotografie und im Sportbereich, ist es auch für Anfänger sinnvoller zu einer Spiegelreflex zu greifen, auf Grund des schnelleren Autofokus und der leistungsfähigeren Prozessor- und Speichermöglichkeit.

Eine Spiegelreflexkamera bietet dem Fotografen, gerade im Profi-Bereich, den großen Vorteil, alles Einstellungen selbst vornehmen zu können. Der Fotograf hat freie Hand bei der Wahl der Blende, der Belichtungszeit, des ISO-Wertes und auch des Fokus und kann so das eigenen Können bewusster abbilden. Profi-Fotografen haben, egal wo und wann oder in welchem Gelände gearbeitet wird, wenig Interesse an automatischen Funktionen und Spielereien.

Die Arbeit am Computer

Systemkamera mit hochauflösendem Makroobjektiv

Eine Systemkamera kann sowohl für Makroaufnahmen als auch Weitwinkel-Bilder genutzt werden (c) bagal / pixelio.de

Bei der Anpassung im Bildbearbeitungsprogramm im Nachhinein gibt es keine Unterschiede oder signifikanten Vorteile zwischen DSLR und Systemkamera. Hohe Bildqualitäten erreichen beide und ermöglichen so problemloses Retuschieren oder Filtern. Auch die Konvertierung und Verwaltung der einzelnen Bilddateien in Adobe Lightroom oder anderen Management-Programmen stellt kein Problem dar. Es sind technische Aspekte und manuelle Konfigurations-Möglichkeiten, die die Entscheidung zwischen DSLR oder Systemkamera ausmachen sollten. Besonders interessant für die Arbeit am Computer ist jedoch eine hochauflösende Videofunktion. Mit dieser Technik wäre die Systemkamera auch dazu fähig Material für eine Cinemagraph Foto Animation zu liefern.

Tipps für den Kauf einer Systemkamera

Wichtig beim Kauf einer Systemkamera ist, dass man sich für einen Hersteller entscheidet, der das passende Zubehör liefern kann. Es ist wichtig, problemlos an neue Objektive, Filter, ein Kamera Stativ oder Auslöser zu kommen. Bei der Auswahl eines passenden Objektives kann die Überlegung helfen, für welchen Bereich der Fotografie, man dieses Objektiv oder auch die Systemkamera überhaupt anschaffen möchte. Empfehlenswert ist hierbei die gründliche Recherche in Fotografie-Foren, bei entscheidenen Anbietern und natürlich auch im Fachgeschäft mittels Beratungsgespräch.

Die besten Systemkameras im Vergleich

[learn_more caption=“Panasonic Lumix“]

Panasonic Lumix GH2 und GH3

Die Panasonic Lumix GH2 ist eine Systemkamera, die insbesonder Videofilmer ansprechen will. Sowohl in Sachen Bildqualität für Videoaufnahmen, als auch in Kritikpunkten wie Ton und Ergonomie weiß die Panasonic Lumix GH2 zu überzeugen. Selbstverständlich ist auch sie, wie für eine DSLM üblich, mit zahlreichen Zusatzfunktionen ausgestattet. Die Lumix von Panasonic konzentriert sich hierbei vor allem auf die Videoaufnahme und liefert demtensprechend auch HD-Qualität. Sie verwendet einen Micro Fourthirds Bildsensor, der auf 16 Megapixel kommt. Wer sich in der Produktion hochauflösender Videofilme versuchen will, sollte die Panasonic Lumix GH2 durchaus auf dem Schirm haben, auch wenn sie mittlerweile von ihrer Nachfolgerin Panasonic Lumix GH3 abgelöst wurde.

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[learn_more caption=“Sony NEX“]

Sony NEX

Die Sony NEX Serie zählt zu den qualitativ hochwertigsten Systemkameras im durchaus erschwinglichen Preisbereich. Die Sony NEX verbindet genau die Kriterien, die man an einer DSLM stellt: hohe Bildqualität und schlankes Design. Wie auch die Panasonic Lumix, bietet die Sony Nex zahlreiche Zusatzfunktionen, die sich selbstverständlich je nach Modell unterscheiden. Beliebt sind hierbei einprogrammierte Fotoeffekte und die Video Aufnahme in echtem HD. Auch in Sachen Bildrauschen erreicht die Sony Kamera ein gutes Ergebnis. Wer als Neuling den Schritt vom Kompaktgerät zur Systemkamera sollte durchaus den Griff zur Sony NEX DSLM erwägen.

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[learn_more caption=“Fujifilm X-Pro1″]

Fujifilm X-Pro1

Die Fujifilm X-Pro1 überzeugt vor allem durch sehr hohe Bildqualität. Verdanken hat sie diese, dem sehr großen APS-C-Sensor, der mit ganzen 16 Megapixeln aufwartet. Gerade diese hohe Bildqualität beweist, was heutzutage mit einer Systemkamera möglich ist. Im direkten Vergleich zu vielen DSLR Modellen, kann diese DSLM durchauch auf den oberen Rängen landen. Dementsprechend ist natürlich auch die preisintensivste Variante in der Systemkamera-Sparte.

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[learn_more caption=“Olympus OM“]

Olympus OM-D E-M5

Die Systemkamera von Olympus tut genau das, was man von einer DSLM erwartet: sie besticht durch Flexiblität und jede Menge Funktionen, die geschickt verarbeitet sind. Der Display bietet zahlreiche Möglichkeiten für Einblendungen aller Art: von Hilfslinien bis Wasserwaagen und auch die Bedienung lässt sich sehr frei nach den eigenen Wünschen konfigurieren. Größter Plus-Punkt: ein besonders schneller Autofokus.

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34 Antworten

  1. Andreas Kerr sagt:

    Jetzt habe ich grad den Artikel zur Kompaktkamera gelesen und stoße sofort auf diesen hier.

    So eine Systemkamera klingt ja auch interessant…

    Wie groß ist denn da der Unterschied in Sachen Zubehör? Gibt es für die DSRL wirklich so viel mehr?

    Gruß,

    Andreas Kerr

    • Katarina Willer sagt:

      Hallo nochmal Andreas 🙂

      Also im Grunde genommen ist der Unterschied nicht wirklich gravierend. Kauft man sich das richtige Modell, gibt es auch genügend Equipment. Ich denke auch, dass in nächster Zeit immer mehr Zubehör für die Systemkamera auf den Markt kommen wird.

      Wie der Titel eben schon sagt: „die spiegellose Zukunft“ 🙂

      Nochmal vielen Dank für’s Lesen

      Liebe Grüße,

      Katarina

  2. Systemkamera Fotograf sagt:

    Durch Zufall auf deinen Artikel gestoßen und muss sagen er hat mir sehr gut gefallen. Meiner Meinung nach werdern die Systemkameras die Spiegelreflexkameras bald komplett ablösen. Mal abwarten.

  3. winfried sagt:

    Konstruktionsbedingt wird der Kontrast AF noch lange nicht die Geschwindigkeit des Phasen AF erreichen. Der Hybrid AF wird daran auch nicht viel ändern, er ist zwar eine signifikante Verbesserung, benötigt aber ausreichend Licht.
    Der Punkt, daß eine Spiegelreflexkamera durch das Schwingen des Spiegels langsamer ist, sorry, das ist absolut falsch.
    Wenn ich eine Kamera mit mehr als 10 Bildern/Sek haben will, greife ich zu einer der Großen von Canon oder Nikon. Das Problem ist da nicht der Spiegel, sondern der (bzw. die) Prozessoren, die die Datenflut bei 12 oder 14 Bilder/Sek bewältigen müssen.
    Warum die „simple Speicherung“ auf dem PC jetzt ein Vorzug gegenüber einer DSLR sein soll, erschliesst sich mir auch nicht, bei beiden Systemen ist der Vorgang identisch.
    Erweiterbar durch Zubehör sowohl bei Vorteil als auch bei nachteil, bisschen verwirrend ;-}

    Deine Pro/Kontra Liste ist einfach fehlerhaft.

    Unabhängig von persönlichen Präferenzen, die die Wichtung ganz unterschiedlich ausfallen lassen könnte, ist der absolut unbestreitbare Vorteil von Systemkameras ihre Größe und ihr Gewicht.
    Wobei diese Vorteile auch erst wirklich zum Tragen kommen, wenn man mit mehreren lichtstarken Objektiven ausser Haus geht.
    Wenn es um Größe und Gewicht geht, kann man sich natürlich auch mal ansehen, wie putzig klein&leicht inzwischen Kameras wie eine EOS 100D sind.
    Und zu guter Letzt, für Kleinbildformat (volkstümlich Vollformat genannt) wird es noch lange keine erschwingliche Alternative mit ausreichendem Objektivangebot als Systemkamera geben.
    Für den Großteil derer, die in dem Format fotografieren sind Größe und Gewicht auch keine primären Entscheidungsgründe

    • Hallo Winfried,

      vielen Dank für Deine Anmerkungen und Hinweise. Mir ist selbst vor einigen Tagen aufgefallen, dass dieser Systemkamera Artikel durchaus ein wenig Überarbeitung benötigt, da einiges zu oberflächlich abgehandelt wurde.

      Jetzt hat mir Dein Kommentar den richtigen Ansporn gegeben und ich bin noch einmal tiefer in die Materie eingetaucht und hab mal ein größeres Update zur Systemkamera hier durchgeführt – deine Hinweise habe ich natürlich auch in Betracht gezogen und mich umfangreich mit ihnen beschäftigt.

      Noch einmal vielen Dank fürs Lesen und Kommentieren und weiterhin viel Spaß beim Knipsen 🙂

      Gruß,

      Katarina W.

  4. Peter sagt:

    Ich selbst habe mir auch eine Systemkamera zugelegt und bin äußerst zufrieden. Die oben beschriebenen Vor- und Nachteile habe ich genauso auch erlebt. Ich finde besonders den Punkt, dass man die Objektive von Systemkameras wechseln kann einfach klasse!

  5. Tommy sagt:

    Es ist ja echt die Wucht was sich auf dem Markt der Systemkameras so getan hat. Was ich aber schade finde, dass es kaum eine Kamera mit Bildstabilisator gibt. Das wundert mich da diese technik ja bei den Spiegelreflexkameras grade Einzug gehalten hat bevor die Systemkameras den Markt eroberten.

    • Fredel BEE. sagt:

      Fujifilm und Bildstabilisator:
      Ich besitze neu eine Fujifilm X-T1 eine sehr ausgereifte und qualitativ hoch wertige DSLM.
      Der Umstieg von der D3s zur X-T1 war leichter als gedacht. An den Sucher habe ich mich sofort gewöhnen können dies nicht zuletzt wegen den diversen Einstellmöglichkeiten.
      Die Kamera hat keinen eigenen Bildstabilisator! Dieser ist in die Objektive eingebaut, genauso wie bei Nikon und arbeitet Grundsötzlich ähnlich.

  6. seelenpfluecker sagt:

    Schöner kompakter Artikel.
    Ich selbst glaube auch, daß den Systemkameras eine große Zukunft sicher ist.
    Für DSLR-Photographen aber, und einfach auch Leute mit großen Händen, sind sie mE nichts.

    Mein Wunsch ist, daß man hier eine Symbiose in der Zukunft findet:
    – große Gehäuse
    – der DSLR ebenbürtige Technik
    – große Auswahl an Zubehör

    Eine solche Systemkamera wäre günstiger, aber wunderbar im Einsatz.
    Man stelle sich vor: eine Kamera wie die Eos-Modelle 70, 6, 5, 1) als M-Cam… Fände ich sehr reizvoll, vor allem wenn eine der kritischen Schmutzstellen (Spiegel) wegfällt und nur noch zwei übrig bleiben (Linse und Sensor).

    • Fredel BEE. sagt:

      Darin irrt sich seelenpflücker so ziemlich heftig.
      Gross, schwer und auffällig muss es wohl sein????
      Nein eben nicht, Ich habe an meiner Fujifilm X-T1 keinen (man könnte) zusätzlichen Griff montiert, Grund das Gehäuse ist trotz Kleinmass ergonomisch sehr gut gearbeitet.
      Gerade dann wenn es auf lange Touren geht ist man froh etwas handlicheres im Gepäck zu haben.
      Bisher war das bei mir nicht der Fall, ich suchte aber immer wieder etwas passenderes aber auch schier ebenbürtiges zu meiner inzwischen verkauften D3s. Gesucht und gefunden – eben die X-T1.

  7. Volker Schenk sagt:

    Der hirnrissigste Bericht, der mir bisher ueber das Thema untergekommen ist!

    • Hallo Herr Schenk,

      Kritik ist ja gut und erwünscht, aber wenn Sie dann doch etwas genauer ausführen und erklären würden, was an einem Artikel, Ihrer Meinung nach, nicht stimmt oder umformuliert werden sollte, wäre eine Verbesserung sicherlich einfacher.

      Kurz allgemein: Wir beschäftigen uns mit der Fotografie und all ihren Bereichen auf einer reinen Hobby-Ebene und sind bei Weitem keine Profis oder Spezialisten. Stattdessen versuchen wir Otto-Normal-Fotograf einige technische Aspekte und Möglichkeiten verständlich und informativ näher zu bringen. Wir können also dem Anspruch eines Profis hier nicht gerecht werden.

      Wenn Sie Kritik oder Verbesserungsvorschläge haben, würde ich mich freuen, wenn Sie sie mit mir und den anderen Lesern teilen würden, um Amateuren oder Neulingen den Einstieg in die Fotografie zu erleichtern und ultimativ diesen Beitrag zur Systemkamera oder auch andere Beiträge zu verbessern.

      Vielen Dank fürs Lesen,

      Katarina

  8. Der Ingenieur sagt:

    Hallo,

    also erstmal ein netter Artikel und gut geschrieben- aber:
    Das konsequente Nichterwähnen von Systemkameras die mit den Bajonetten der SLR und DSLR arbeiten wie z.B. Pentax K-01 hat nicht nur bei Ihnen System.
    An vielen Systemkameras kann der Fotograf wie auch an den DSRL alle Parameter (ISO, Blende, Zeit, Focus) einstellen- da gibt es keinen Unterschied und natürlich verläßt sich auch ein Profifotograf in Situationen wo die Zeit knapp ist (Reportage) auf die Automatik seiner Kamera. Also als Ergänzung:
    Es gibt Systemkameras mit der man die ganze Vielfalt der Objektive genauso wie bei den DSRL verwenden kann.

    • Hallo Ingenieur,

      vielen Dank für Ihre Ergänzungen. Sie haben Recht, mittlerweile findet man auch Systemkamera Modelle, die der klassischen DSLR in diesen Bereich in nichts hinterstehen. Worauf ich eingehen wollte, war, dass die Auswahl hier jedoch noch nicht so ausgeprägt ist und der Markt für die Systemkamera noch großes Ausbau-Potential hat.

      Wenn ich Raum für Recherche finde, werde ich bei Zeiten diesen Artikel ergänzen und Ihre Ideen mit einbeziehen.

      Danke fürs Lesen und Kommentieren! 🙂

      Viele Grüße,
      Katarina

  9. Andreas sagt:

    Ein schöner Artikel. Mir sind diese kompakten Dinger jedoch zu klein und zu leicht. Ich habe nicht gerade kleine Hände und das Arbeiten mit diesen Kameras ist einfach nur unergonomisch, was sich vor allem bei längeren Foto-Sessions bemerkbar macht. Ich brauche etwas Gewicht in den Händen, was ja auch stabilisierend wirkt, und eine gewisse Gehäusegröße.

    • Fredel BEE. sagt:

      Hallo Andreas
      Wenn du wirkliches Interesse an einer DSLM haben solltest, schaue dir doch einmal die neue Fujifilm X-T1 an.
      Freundliche Grüsse Fredel

  10. Matthias sagt:

    Hallo,

    ja ich bin auch auf der suche nach einer neuen Kamera, habe momentan 2 Kompakte von Panasonic. Bin soweit auch ganz zufrieden mit den Kameras nur wenn wir unseren Hund in Aktion fotografieren ist das Bild verschwommen, der Hund nur teilweise zu sehen.

    Ich wollte eigentlich eine DSLR Canon bin ein ein Fachgeschäft rein da empfohl man mit eine Sony SLT 58 / 65 oder 77 sowie eine Canon eos 700 von Nikon hat man mir abgeraten.
    Ein anderer Händler kam an mit Nikon D5200 oder 5300 ist besser und es gibt nichts besseres.
    Der nächste Händler meinte Pentax ist das bessere gegenüber Canon oder Nikon.

    Ein Bekannter sagte nehme halt eine DSLM ist leichter und Handlicher.

    Nun ich habe mich für die Nikon D 5200 oder 5300 entschieden nach anderen Testberichten und googlen habe ich beschlossen eine DSLR Canon eos 700.

    Heute bin ich unentschlossen ob DSLR oder DSLM.

    Ich will die Kamera überwiegend nutzen um Fotos von unserem Hund zu machen auch von Bekannten ihren Hund, ansonsten noch bei Ausflüge, Urlaub und Feiern nutzen.

    Ich denke das ich mit einer DSLR besser bedient bin als bei einer DSLM, da ich ja einen schnellen Autofocus benötige und ich den Hund bevor er aus dem Bild läuft noch fotografieren möchte.

    Oder ist doch eine DSLM interessanter?

    • Hey Matthias,

      also für Sport- oder Tier-Aufnahmen – eben alles was sich schnell bewegt und einen ebenso schnellen Autofokus benötigt – kommt man derzeit wohl erstmal nicht um eine DSLR herum.

      Ich denke mit der Canon EOS 700D fährst Du schon sehr gut und hast vor allem länger etwas von Deiner Kamera 🙂

      Viele Grüße
      Katarina

  11. Winfried sagt:

    hallo Matthias

    Schneller AF, da führt kein Weg an einer DSLR vorbei, zumindest momentan. Das kann und wird sich, zumindest im Amateurbereich, in den nächsten Jahren sicher noch verbessern, nützt aber wenig für aktuelle Kaufentscheidungen.

    Hersteller eigentlich egal, die Unterschiede die in Werbung und Marketing so blumig aufgeblasen werden sind in der realen Praxis ziemlich egal.
    Viel wichtiger ist:
    wie liegt dir die Kamera in der Hand
    wie leicht lässt sie sich von DIR bedienen
    wie eingängig ist die Menüstruktur für dich
    Da „Einsteigermodelle“ oft auch wichtigere Funktionen im Menü haben, anstelle von Buttons oder Rädchen, ist der Punkt auch nicht unwichtig.

    und ganz wichtig, wenn du einen schnellen AF benötigst, du musst dann natürlich auch ein Objektiv haben, dessen Motor entsprechend schnell die AF Befehle der Kamera umsetzt.
    Mit einem Kitobjektiv (auch wieder egal welche Marke) bist du nämlich auch nicht schneller, als eine gute Spiegellose Systemkamera.

    Bei Canon läuft das auf Objektive mit USM raus, für Hunde z.B. das 70-200/4L, für die Leistung ausgesprochen preiswerte, absolut betrachtet mit um 550€ aber doch deutlich teurer als die preiswerten Einsteiger Objektive.
    Einzige Alternative mit ähnlich gutem Preis Leistungsverhältniss das Tamron 70-300 VC USD. Nicht ganz so schnell, nicht ganz so lichtstark, dafür mit Stabi und größerem Brennweitenbereich. Um 320€ und für das was es kann ein echtes Schnäppchen, für die meisten Amateure mehr als ausreichend gut.

    Die Objektive sind hinsichtlich der erzielbaren Bildergebnisse deutlich wichtiger als das Gehäuse!

    Auf Händler“beratung“ würde ich keine 5cent geben, die wollen nicht nur, die müssen verkaufen, was sie auf Lager haben!
    Davon abgesehen ist ihr Fachwissen oft kaum höher, als das ihrer ahnungslosen Kunden.

  12. Sven sagt:

    Ist der Autofokus der Sony Alpha 6000 schnell genug?
    Ich überlege mir gerade diese Kamera mit Gimbal für Luftaufnahmen zuzulegen.

    • Hllo Sven
      Das finde ich gut, zuerst überlegen was man will dann entscheiden. Schau die aber zusätzlich noch die Fujifilm X-T1 an – 8 Bilder pro Sekunde mit einer entsprechend schnellen Karte wie dies auch bei anderen Mdellen sein muss.
      Gruss Fredel

  13. Klaus Rieger sagt:

    Hallo,

    ich habe mit Interesse den Artikel gelesen. Da er schon etwas älter ist, könnte er eine Überarbeitung vertragen.

    Die Systemkamera-Technik ist mittlerweile soweit fortgeschritten, daß sie sich bis auf wenige Bereiche(MFT mit hoher ISO) nicht mehr hinter den „großen“ DSLR`s verstecken müssen.
    Ich benutze persönlich eine Panasonic GH4 im Studio und Outdoor – Bereich. Sie hat den gleichen Dynamikumfang wie eine CANON Mark 3 und stellt schneller scharf als eine Nikon 1Dx (mehrfach getestet). Mit 10 RAW – Bilder /s ist sie auch nicht gerade langsam.
    Leider stoße immer wieder auf Ablehnung bei selbsternannten „Profis“, bis sie selbst die Kamera ausprobiert haben. Dann bekommen sie die Klappe oft nicht mehr zu 😉

    Meiner Meinung nach, sind die Tage der DSRL’s gezählt, zumal Sony das Vollformat in der SysKam zu erschwinglichen Preisen auf den Markt gebracht hat. Bis jetzt konnte mir niemand einen wirklichen Vorteil der DSRL’s mehr nennen…

    Liebe Grüße
    Klaus

    PS: Ich habe vorher mit einer DSRL – fotografiert und kann daher vergleichen….

  14. Hoffmann sagt:

    Sehr schöner Artikel. Ich finde auch, dass die Systemkameras den Spiegelreflexkameras ordentlich Konkurrenz machen, jedoch bin ich nicht der Meinung, dass die Systemkamera, die Spiegelreflexkamera den Rang ablaufen wird. Und außerdem ist der Kuchen groß genug für beide Modelle.