Wenn man früher Lust auf einen Film hatte, ist man in die nächstgelegene Videothek gefahren und hat sich dort einen oder gleich mehrere Filme ausgeliehen. Innerhalb von einer bestimmten Zeit musste man diese dann wieder zurückbringen und hat dann den Preis dafür bezahlt.

 Objektiv

Objektiv mit Filmrolle (c) Rita Thielen / pixelio

Heute geht das alles viel schneller und bequemer. Viele verschiedene Onlinevideotheken bieten Filme im Internet an, welche man direkt runterladen oder sich zuschicken lassen kann. In Deutschland sehr beliebt, „Lovefilm“ oder „Maxdome“. Onlinevideotheken nehmen oft auch sehr spezielle oder sehr seltene Filme in ihr Programm mit auf, da sie so noch mehr Publikum ansprechen, oder einfach nur auf individuelle Kundenwünsche eingehen. Sie bieten häufig zwischen 8.000 und 20.000 Titel an. Dazu kommen bei einigen Seiten noch Video- oder Computerspiele.
Die erste Onlinevideothek wurde 1998, natürlich wo – in den USA gegründet. In Deutschland begann es 1999 mit dem ersten DVD-Verleih „rent-a-dvd.de“

Es gibt zwei Arten von Onlinevideotheken, beziehungsweise auch zwei in ein. Einmal den Versand der DVD’s per Post, die danach wieder zurück gesendet werden, was dem ursprünglichen Modell eine Videothek ziemlich nahe kommt. Und es gibt die Streams, die gegen Bezahlung direkt im Internet heruntergeladen oder angeschaut werden können. Das ganze nennt sich ofiziell Video on Demand. Es gibt natürlich für die richtigen „Filmeschauer“ auch Abonnements.

Klar gibt es auch hier wieder Vor- und Nachteile. Schlecht ist es zum Beispiel, wenn die Sendung beschädigt oder verloren geht, welche bei Video on Demand nicht existieren. Vorteil ist ganz klar der bequemere Weg an einen Film zu kommen.
Aber am Ende bleibt es dann doch jedem selbst überlassen, ob er sich Filme per Stream anschaut, sie sich zusenden lässt oder doch ganz klassisch einen Film im Geschäft ausleiht. Denn noch gibt es ja Videotheken, die Frage ist nur wie lange. Bibliotheken werden ja schließlich auch schon stark durch digitale Bücher ersetzt.