Grafik Tablets sind heute nicht mehr nur für professionelle Grafiker erschwinglich; Immer mehr Hobby-Zeichner verwenden sie, um sich die Arbeit am Computer beim Zeichnen von Bildern oder das Bearbeiten von Fotos zu erleichtern. Neben dem Platzhirschen im Grafik Tablet Bereich Wacom, der Zeichen Tablets für verschiedensten Endnutzer und Aufgabengebiete anbietet, stößt man im Grafik Tablet Vergleich unter Anderem auch auf die Anbieter Aiptek, Genuis und Trust. Bevor diese Anbieter vorgestellt und einem kleinen Grafik Tablet Test unterzogen werden – ersteinmal allgemeine Informationen zum Grafik Tablet:

Das Grafik Tablet

Grafik Tablet

Grafik-Tablet im Vergleich (c) iStock.com / Tarek El Sombati

Ein Grafik Tablet besteht im Grunde genommen aus einem Touchscreen Eingabegerät, das mit einem Stift – oder auch Stylus – bedient wird und die Bewegungen per USB Schnittstelle an den Computer überträgt. Während man theoretisch auf diese Weise auch Schreiben könnte, spielt das Grafik Tablet hauptsächlich im Bildbearbeitungsbereich und dem Skizzieren seine Vorteile aus, da der Grafik Tablet Stift um ein vielfaches genauer arbeitet und präzisere Strichführung erlaubt, als es eine herkömmliche Maus tut.

Wie funktioniert ein Grafik Tablet?

Tablets werden ständig mit neuen Funktionen ausgestattet. Das erste, marktfähige Grafik Tablet wurde 1983 von der Firma und dem weltweiten Marktführer Wacom in den Handel gebracht. Im Zusammenspiel mit dem kabellosen und batteriefreien Stift, unterscheidet sich die grobe Funktion des Tablets erst einmal nicht großartig von der Maus.

Der Mauszeiger wird anstelle der normalen Maus mit einem Stift bewegt. Der Stift verhält sich mit Hilfe von Schwingungen wie ein Informationssender, während das Tablet alle wichtigen Informationen vom Stift registriert, beispielsweise Koordinaten, Druck, Tasteneingaben und ob sich die Stiftspitze oder ein Radierer auf der Grafik Tablet Oberfläche befindet.

Verwendung des Grafik Tablet

Grafiktablet mit Zeichenstift

Besonders wichtig im Grafik Tablet Vergleich: ein realistisches Zeichengefühl (c) iStock.com /

Durch die höhere Präzision der Maussteuerung mit Hilfe der ganzen Hand und den Druckfunktionen, lassen sich Striche und Linien in Grafikprogrammen sehr viel einfacher ziehen. Dies ist der Hauptgrund, weshalb auch vor allem Fotografen zu GT’s greifen. Fotos können viel bequemer und gezielter retuschiert werden, wie z.B. das Entfernen von rote Augen, Falten, Knicke oder Risse (bei älteren Fotos) ohne das die Hand verkrampft.

Die Bearbeitung von gezeichneten Bildern oder einer Foto Animation ist mit Tablets relativ vielfältig. Jeder Zeichner findet im Laufe der Verwendung des Tablets seine eigenen Vorlieben. Viele scannen ihre auf Papier mit blauem Bleistift vorskizzierten Bilder ein, um sie hinterher am Computer mit digitalen Konturen zu versehen. Dies geschieht immer mit Hilfe eines Grafikprogramms wie Adobe Photoshop CS5 oder Illustrator (für Vektorgrafiken).

Grafik Tablet: A4, A5, A6

Besonders von Bedeutung bei der Wahl des richtigen Grafik Tablet ist die Größe. Hier gilt es, mehrere Kriterien zu beachten:

  • Mobilität
  • Arbeitsfläche
  • Preis
  • Anforderungen

Ein kleineres Grafik Tablet als Eingabegerät hat selbstverständlich den Nachteil, das die Fläche für den Stift sehr gering ist und somit ausschweifenden Bewegungen eingeschränkt sind. Dennoch bieten diese Grafik Tablet Format niedrigere Preise und eine höhere Mobilität.

Ein Grafik Tablet im A4 Format hingegen sorgt mit einer großen Arbeitsfläche für Freiheit und erlaubt einfacheres Arbeiten. Diese Grafik Tablet Option sollte für stationäres Arbeiten gewählt werden. Die Schnittstelle ist für kleine und große Varianten gleich, so dass ein USB Grafik Tablet unterwegs per Laptop oder an einem festen Arbeitsplatz am PC oder Mac als Eingabegerät dienen kann.

Grafik Tablet Tipps für Einsteiger

Beim Kauf eines guten Grafik Tablets für Anfänger empfiehlt sich ein Model der Wacom Serie. Diese sind auch für weniger Geld qualitativ hochwertig und für Anfänger dank ihrer einfachen Bedienung gut geeignet. Ein Grafiktablet ohne Display benötigt einen externen Bildschirm über einen PC, ist aber häufig sehr viel günstiger als Tablets mit integriertem Bildschirm. Für den Einstieg reicht hier ein displayloses Tablet zu einem Preis von unter 100 Euro auf jeden Fall!

Hobbyzeichner greifen beim Grafik oder Bildbearbeitungsprogrammen oft auf günstigere Alternativen zurück, wie GIMP oder das japanische Paint Tool SAI. Das Zeichnen mit einem Grafik Tablet ohne Display ist durchaus gewöhnungsbedürftig, daher gilt auch bei Einsteigern wie immer: Übung macht den Meister.

Grafik Tablet Vergleich

Welches Grafik Tablet ist das richtige für mich? Je nach Anspruch und Absicht kommt es hier ganz auf den Nutzer an. Ein Grafik Tablet als Eingabegerät und moderne Schnittstelle zwischen Hand und Computer bietet vielen Anwendern viele Vorteile. Doch gerade beim Erstkauf eines Grafik Tablets können Amateure schnell überfragt sein. Die erste Frage, die man sich stellen sollte: Was habe ich mit meinem Grafik Tablet vor? Für Einsteiger immer empfehlenswert ist ein Wacom Tablet, da diese USB Grafik Tablets Preis und Leistung ideal verbinden.

Grafik Tablets von Wacom

Wacom gilt als einsteigerfreundlichster Anbieter auf dem Grafik Tablet Markt. Im direkten Grafik Tablet Vergleich schneiden Bamboo, Intuos, Inkling und Cintiq meist sehr gut ab und bieten darüber hinaus besonders für Anfänger ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältniss.

Wacom Tablets:

  • Wacom Bamboo
  • Wacom Inkling
  • Wacom Cintiq
  • Wacom Intuos

Wacom Bamboo

Das Wacom Bamboo Tablet ist mit seinem Bamboo Pen eines der beliebtesten Zeichen Tablets. Als Einsteiger Tablet bietet es zahlreiche Möglichkeiten in sämtlichen Anwendungsgebieten am Computer. Es kann als Grafik Tablet in Photoshop genutzt werden, genauso wie als intuitives Eingabegerät in Touchscreen-basierten Anwendungen, wie zum Beispiel Windows 8. Der Wacom Bamboo Pen – auch Stylus – liegt angenehm wie ein Stift in der Hand und ist in verschiedenen Varianten für unterschiedliche Anwendungsgebiete geeignet.

Wacom Inkling

Das Grafik Tablet Wacom Inkling ist maßgeschneidert auf den Workflow mit Skizzen und eigenen Zeichnungen. Bereits während der Bearbeitung kann das Bild in Ebenen unterteilt werden. Besonderer Clou: Man kann mit einem Kugelschreiber auf Papier zeichnen und das Grafik Tablet darunter erkennt die Eingabe und wandelt sie um.

Wacom Cintiq

Das Cintiq Wacom Grafik Tablet bringt die Schnittstelle zwischen Zeichnung und Digitalisierung noch ein wenig dichter an den Nutzer. Dieses Eingagegerät funktioniert zugleich als LCD Monitor, der Nutzer kann also direkt vor sich sehen, was er tut, ohne auf den Monitor für die Bildbearbeitung achten zu müssen.

Wacom Intuos

Mit dem Wacom Intuos werden höchstwahrscheinlich eher Profis ihr Wunsch Grafik Tablet finden. Mit großer Arbeitsfläche, einer Vielzahl Quick-Tasten und ergonomischem Design liefert dieses Wacom Grafik Tablet alle Bestandteile, um die professionelle Arbeit mit dem Eingabegerät zu beschleunigen. Darüber hinaus reagiert das Touchpad auf Multitouch-Eingaben und auf dynamischen Stift-Druck.

Grafik Tablets von Aiptek

Während Wacom zum großen Teil auf Grafik Tablet Einsteiger spezialisiert ist, fokussiert sich Aiptek, explizit mit seinen Media Tablet Modellen auf professionelle Bildbearbeitung.

Ausgestattet mit Makrotasten, hohen Auflösungen, Hilfslinien und einer großen Arbeitsfläche, bilden die Grafik Tablets von Aiptek sehr genau die Arbeitsoberfläche aus GIMP oder Photoshop ab und werden somit zur idealen Schnittstelle für professionelles Arbeiten. Hochwertige Aiptek Grafik Tablets finden sich daher auch eher im höheren Preisbereich.

Grafik Tablet von Genius

Die Grafik Tablets von Genius bieten neben der Wacom Variante eine günstige Alternative zu teuren Geräten. Sie sind in Verbindung mit Maus, Tablet und Stift besonders für Büro-Tätigkeiten geeignet.

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