Fotografen und solche, die es noch werden möchten, sollten von Anfang an, auf gute Software setzen. Learning-by-doing lautet das Motto. Adobe Lightroom ist gewiss nicht einfach, aber dennoch für Anfänger zu empfehlen, die sich im Bereich der Fotografie einarbeiten wollen. Das Programm dient zur Optimierung, Verwaltung und Konvertierung von Fotos, vor allem solche, die die digitale Spiegelreflexkamera geschossen hat. Ab der Version 3 können auch Videos bearbeitet und archiviert werden.

Die unterschiedlichen Module von Adobe Lightroom

Adobe Lightroom für professionelle Bildbearbeitung

Adobe Lightroom bietet Bearbeitungs- und Verwaltungsmöglichkeiten (c) Siegbert Pinger / pixelio.de

Das Besondere an diesem Bildbearbeitungsprogramm sind die unterschiedlichen Modelle, die sich wie folgt aufteilen:

Bibliothek: Hier lassen sich die Bilder in einer Übersichtsanzeige anordnen. Ideal um Bilder von der Kamera auf den Computer zu speichern und danach zu ordnen. Dort lassen sich einzelne Bilder auf Wunsch auch markieren oder bewerten. Wer unterschiedliche Kollektionen anlegen möchte, kann dies ebenfalls in der Bibliothek tun.

Entwickeln: Hier geht es ans Eingemachte. Die Fotos lassen sich anhand unterschiedlicher Funktionen bearbeiten. Tonwertverteilung, Farbtemperatur (wie zum Beispiel einen CPL Filter), Gradation und vieles mehr. Auch lassen sich hier die Bilder schärfen, beschneiden, drehen und vieles mehr.

Diashow: Diese Funktion ermöglicht eine Präsentation oder Diashow

Fotobuch: Per Mausklick erstellt Adobe Lightroom hier auf Wunsch ein Fotobuch, welches sich sich bei „Blurb“ ausarbeiten lässt.

Karte: Ideal für Weltenbummler. Mit dieser Funktion lassen sich in Adobe Lightroom die Fotos bestimmter Regionen auf der ganzen Welt zuweisen.

Drucken: Die Bilder können auf unterschiedliche Art und Weise für den Druck vorbereitet werden. Zum Beispiel als Kollage oder in verschiedenen Größen.

Internet: Mit Adobe Lightroom lässt sich auf Knopfdruck eine Web-Galerie erstellen. Diese wird direkt auf Facebook oder auf der eigenen Homepage hochgeladen.

Adobe Lightroom Tipps von Profis für Anfänger

Adobe Lightroom Amateur Arbeitsplatz

Mit Adobe Lightroom können sowohl Profis als auch Amateure ihre Bibliothek effektiv verwalten (c) Karl-Heinz Laube / pixelio.de

Anfänger können, wie gesagt, von diesem Programm viel lernen. Eine Besonderheit ist zum Beispiel die Tatsache, dass das Programm, niemals die originale Datei verändert. Da es sich um einen RAW-Konverter handelt, werden die Änderungen immer separat abgespeichert. Sollte einem das Endergebnis nicht gefallen, ist die eigentliche Datei immer noch in Ordnung.

Natürlich bietet Adobe Lightroom Funktionen, mit denen Anfänger überfordert sind. Zum Beispiel das Fine-Tuning im Bereich „Entwickeln“ oder das Zusammenfügen von Timelapse Aufnahmen. Wie heißt es so schön? Übung macht den Meister. Wer nicht irgendwann anfängt, wird es niemals lernen. Adobe Lightroom ist ein hilfreiches Programm, welches wirklich für jeden zu empfehlen ist, der sich mit Fotografien beschäftigt.